
Ein IAD-Mandatsträger, der das Netzwerk verlassen möchte, sieht sich oft einer Unklarheit gegenüber: Der Vertrag erwähnt eine Kündigungsfrist, aber die konkreten Schritte kombinieren Postversand und digitale Verfahren im Extranet. Eine verpasste Etappe kann die Kündigung um mehrere Wochen verzögern. Hier erfahren Sie, wie Sie einen IAD-Vertrag ordentlich kündigen, ohne unangenehme Überraschungen bei Fristen oder Provisionen.
IAD Extranet und Einschreiben: Die doppelte Verpflichtung, die man nicht vernachlässigen sollte
Seit den letzten internen Entwicklungen im Netzwerk verläuft die Kündigung über zwei gleichzeitige Kanäle. Es reicht nicht mehr aus, nur ein Einschreiben mit Rückschein zu senden: Mehrere Rückmeldungen von Mandatsträgern zeigen, dass die IAD-Zentrale die Anfrage als unzulässig betrachtet, wenn sie nicht auch über den Extranet-Bereich registriert wurde.
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Konkret beginnt man damit, sich in seinen persönlichen Bereich auf der IAD-Plattform einzuloggen, um seinen Kündigungswunsch zu erklären. Anschließend sendet man parallel ein Einschreiben mit Rückschein an die Zentrale. Nur die Kombination aus beidem löst offiziell den Prozess aus. Ein Muster für ein Kündigungsschreiben für IAD-Verträge sorgt dafür, dass die obligatorischen Angaben ohne Vergessen abgedeckt sind.
Die klassische Falle: sich mit der Extranet-Benachrichtigung zufrieden zu geben und zu denken, dass das Schreiben optional ist, oder umgekehrt. In beiden Fällen beginnt die Kündigungsfrist nicht, und man bleibt länger als geplant an das Netzwerk gebunden.
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Kündigungsfrist IAD: Der Countdown beginnt mit dem Empfang, nicht mit dem Versand
Der IAD-Vertrag sieht in der Regel eine Kündigungsfrist von etwa einem Monat vor. Was viele Mandatsträger überrascht, ist, dass der Countdown am Datum des Empfangs durch die Zentrale beginnt, das auf dem Rückschein vermerkt ist, und nicht am Datum des Versands des Schreibens.
In der Praxis bedeutet das, dass ein Einschreiben, das an einem Montag aufgegeben wird, erst am Donnerstag oder Freitag darauf oder sogar später empfangen werden kann, wenn die Zentrale sich Zeit lässt, das Schreiben abzuholen. Man verliert leicht eine Woche. Für Mandatsträger, die einen Wechsel planen oder ein anderes Netzwerk betreten, kann diese Verzögerung ein echtes Kalenderproblem darstellen.
Den Beginn der Kündigungsfrist beschleunigen
Einige Vorsichtsmaßnahmen reduzieren das Risiko von Verzögerungen:
- Das Einschreiben zu Beginn der Woche versenden, um die Chancen auf einen schnellen Empfang zu maximieren, und Feiertagsvorabende vermeiden.
- Die Erklärung im Extranet am selben Tag wie den Postversand validieren, damit beide Schritte zeitlich nah beieinander liegen.
- Eine vollständige Kopie des Schreibens und einen Screenshot der Extranet-Bestätigung als Nachweise im Falle eines Streits aufbewahren.
Die Rückmeldungen variieren zu diesem Punkt, aber einige Mandatsträger berichten, dass es hilfreich ist, direkt ihren Mentor oder den IAD-Support im Voraus zu kontaktieren, um die administrative Bearbeitung zu erleichtern.
Provisionen für laufende Geschäfte nach der Kündigung des IAD-Vertrags
Dies ist das Thema, das die meisten Spannungen erzeugt. IAD unterscheidet klar zwischen Mandaten, die vor der Kündigungsbenachrichtigung unterzeichnet wurden, und solchen, die danach unterzeichnet wurden. Nur Verkäufe, deren Vorvertrag vor Ablauf der Kündigungsfrist unterzeichnet wurde, berechtigen zur Provision.
Ein Verkaufsmandat, das am Tag vor dem Versand des Kündigungsschreibens erlangt wurde, bleibt dem Mandatsträger zugeordnet, vorausgesetzt, die Transaktion wird abgeschlossen. Im Gegensatz dazu generiert jede neue Angelegenheit, die nach dem Datum der Benachrichtigung initiiert wird, keine Vergütung, selbst wenn der Kundenkontakt bereits bestand.
Seine Provisionen vor dem Verlassen schützen
Bevor man sein Schreiben versendet, sollte man einen Überblick über sein Portfolio gewinnen. Wenn ein Vorvertrag in den kommenden Tagen unterzeichnet werden soll, ist es besser, einige Tage zu warten, um die Provision zu sichern. Umgekehrt, wenn kein Verkauf in der Nähe ist, macht es keinen Sinn, zu zögern.
Der Zugang zu den IAD-Tools (Transaktionssoftware, CRM, Marketingmaterialien) wird am Ende der Kündigungsfrist gesperrt. Daher sollte man seine Kundendaten und Dokumente vor der Frist herunterladen oder sichern. Nach der Sperrung wird die Wiederherstellung kompliziert.

Inhalt des Kündigungsschreibens: Die wichtigen Angaben
Ein Kündigungsschreiben für einen IAD-Vertrag muss nicht lang sein, sollte aber präzise sein. Hier sind die Elemente, die enthalten sein sollten:
- Die vollständige Identität des Mandatsträgers (Name, Vorname, Agentennummer oder IAD-Identifikationsnummer) und die Adresse der empfangenden Zentrale.
- Die genaue Referenz des mit IAD unterzeichneten Handelsvertretervertrags, einschließlich des Datums der Unterzeichnung.
- Die ausdrückliche Erwähnung des Willens, den Vertrag zu kündigen, unter Nennung des Vertragsartikels, der sich auf die Kündigung und die Kündigungsfrist bezieht.
- Das gewünschte Datum des Endes der Zusammenarbeit, berechnet unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist.
- Eine schriftliche Bestätigung der Berücksichtigung der Kündigung anfordern.
Emotionale Formulierungen oder Vorwürfe sollten vermieden werden. Ein sachliches und strukturiertes Schreiben reduziert das Risiko von Anfechtungen. Der Ton sollte neutral bleiben, auch wenn sich die Beziehung zum Netzwerk verschlechtert hat.
Häufige Fehler bei der Erstellung
Die Vertragsnummer zu vergessen oder sich bei der Adresse der Zentrale zu irren, sind Fehler, die die Bearbeitung verzögern. Ein weiterer oft vernachlässigter Punkt: das Datum des Schreibens nicht anzugeben oder nicht zu präzisieren, dass es sich um einen Versand per Einschreiben mit Rückschein handelt. Diese Details erscheinen zwar nebensächlich, erleichtern jedoch die administrative Nachverfolgung seitens IAD und schützen den Mandatsträger im Falle späterer Meinungsverschiedenheiten.
Die Kündigung eines IAD-Vertrags bleibt ein administrativer Vorgang, kein Machtspiel. Durch die Kombination der Extranet-Erklärung, des gut formulierten Einschreibens und einer strengen Überwachung des Kündigungsfristenkalenders vermeidet man verlorene Wochen und entgangene Provisionen. Der Hauptpunkt der Aufmerksamkeit bleibt die Sicherung der Daten und die Verwaltung des laufenden Portfolios, bevor man die Verbindungen zum Netzwerk trennt.